HPPsych RheinSieg

WAS IST EIN HEILPRAKTIKER (PSYCHOTHERAPIE)?

Ein Heilpraktiker für den Bereich Psychotherapie darf sich in eigener Praxis niederlassen, um mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen und mit bestimmten psychischen Krankheiten psychotherapeutisch zu arbeiten.

STRESS – BURNOUT – ÄNGSTE – DEPRESSIONEN – ADHS – DEMENZ – BELASTUNGEN

Qualifizierte therapeutische Hilfe ist vonnöten…

img_1315-kopieAls Heilpraktiker (Psychotherapie) haben Sie durch eine Überprüfung am Gesundheitsamt die Erlaubnis erworben, Menschen mit solchen oder ähnlichen Störungen zu begleiten und qualifiziert aus der Krise zu führen.

Dabei unterliegen Sie auch der Sorgfaltspflicht, die Grenzen ihrer Zuständigkeit zu erkennen und Patienten dann an entsprechende weitere Therapeuten zu verweisen.

Darüber hinaus haben Sie (alternative) Therapieverfahren kennen und anwenden gelernt, die Sie später ggf. in Ihrer eigenen Praxis nutzen möchten. In zusätzlichen Weiterbildungen können Sie diese vertiefen. Dazu gehören beispielsweise Gesprächsführung nach C. Rogers, Autogenes Training, Methoden der Energetischen Psychologie, wie EFT, Therapie im Körper-Seele-Geist-Verständnis …

FÜR WEN IST DER VORBEREITUNGSKURS ZUM HEILPRAKTIKER (PSYCHOTHERAPIE) INTERESSANT?

Dieser Kurs mag dann der Richtige für Sie sein,

wenn Sie den Wunsch haben, eine eigene Heilpraktikerpraxis (Psychotherapie) hauptberuflich oder als 2. Standbein zu eröffnen,  

wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind, beispielsweise als Krankenschwester/-pfleger, Ergo-therapeut, Altenpfleger, Logopäde, Physiotherapeut usw – und eine Zusatzqualifikation im psychischen Bereich anstreben, da die momentanen Verhältnisse dieses Wissen erfordern,

wenn Sie im sozialen Bereich tätig sind, beispielsweise als Sozialarbeiter oder Pädagoge und immer mehr therapeutisches Wissen und Abgrenzungen von einfachen Beschwerde- hin zu  Krankheitsbildern gefragt sind,

wenn Sie bereits in einer Beraterpraxis, beispielsweise als Musik- oder Kunsttherapeut oder mit weiteren Verfahren tätig sind und sich fundiertes Wissen um den therapeutischen Bereich aneignen möchten,

wenn Sie als Führungskraft in Unternehmen arbeiten und Hilfestellungen brauchen zur Einschätzung und Führung Ihrer Mitarbeiter,

wenn Sie sich aus persönlichen Gründen für Psychologie, Störungsbilder und Behandlungsmöglichkeiten interessieren,

wenn Sie sich selbst besser kennen lernen und Ihre Fähigkeiten ausbauen möchten.

 

WAS MUSS ICH TUN, UM HEILPRAKTIKER (PSYCHOTHERAPIE) ZU WERDEN?

Sie müssen sich einer amtsärztlichen Überprüfung beim Gesundheitsamt unterziehen, in der Sie zeigen, dass Sie sich wichtiges psychologisches, psychiatrisches und psychotherapeutisches Wissen angeeignet haben und anwenden können (mehr dazu s. Vorbereitungskurs). Diese amtsärztliche Überprüfung ist notwendig, um die staatliche Zulassung als „Heilpraktiker (Psychotherapie)“ nach dem Heilpraktikergesetz zu erhalten.

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN FÜR DIE AMTSÄRZTLICHE ÜBERPRÜFUNG

Sie müssen mindestens 25 Jahre alt sein, den Hauptschulabschluss besitzen, ein ärztliches Attest über Ihre körperliche und geistige Gesundheit und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

PRÜFUNGSTERMINE:

Das für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis zuständige Gesundheitsamt ist das Gesundheitsamt Köln. Jährlich finden derzeit zwei Prüfungen statt. Momentan beträgt die Wartezeit ca. 1 bis 1 ½ Jahre.

PRÜFUNGSABLAUF

Der schriftliche Teil der Überprüfung besteht aus 28 Fragen im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple-Choice), die in 60 Minuten zu bearbeiten sind. Bei mindestens 21 zutreffend beantworteten Fragen ist der Antragsteller zur mündlichen Prüfung zugelassen. Diese dauert pro Person etwa 30 – 45 Minuten.

DAS SAGEN UNSERE TEILNEHMER

Ich habe die Ausbildung als sehr strukturiert empfunden. Der Lernstoff wurde in einer auch für Laien verständlichen, abwechslungsreichen Form präsentiert und durch Wiederholungen gefestigt. Den Wechsel der Referenten fand ich erfrischend.

Ihr habt den für mich komplexen und belastenden Stoff so einfach und relaxed wie möglich rübergebracht, danke.

Die Wiederholungswochenenden vor dem Prüfungstermin waren ideal für tiefergehende Fragen und bereiteten konsequent auf die Art der Fragestellung vor.

Für mich war es wichtig, zu Lernen und gleichzeitig berufstätig zu sein. Dies wurde mir durch die spezielle Ausbildungsstruktur (Unterricht in den Abendstunden oder am Wochenende) ermöglicht.